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Methoden nach Praxisproblemen

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SeiteKurzbeschreibung
AbonnementsAbonnements unterstützen bei der Informationsbereitstellung, bei der der Nutzer die Informationsquellen und -intervalle selbst bestimmt, um bei Neuerungen automatisch informiert zu werden.
Action Learning/Aktionsbasiertes LernenAction Learning (engl. Bezeichnung) ist eine Lern- und Problemlösungsmethode, die direkt in den Arbeitsprozess integriert wird.
ArbeitsgestaltungsmaßnahmenZu Arbeitsgestaltungsmaßnahmen gehören alle Ansätze, die durch Änderungen der Routine-Tätigkeiten zu Lerneffekten beim Mitarbeiter führen (z.B. Job Rotation).
BenchmarkingBenchmarking ist der qualitative u/o. quantitative Vergleich (z.B. zwischen Unternehmen), mit dem Ziel gute Praktiken zu identifizieren und das Lernen der Organisation zu fördern.
Best PracticeAls Good oder Best Practice (dt. gute oder beste Praktiken) werden bewährte Vorgehensweisen verstanden, die mit dem Ziel der unternehmensweiten Anwendung gesammelt werden.
BeziehungsmanagementBeziehungsmanagement umfasst alle Ansätze die darauf abzielen langfristig gute Beziehungen zu den Stakeholdern des Unternehmens (z.B. Kunden, Mitarbeiter, Behörden) zu führen.
ChecklistenChecklisten dienen der Arbeitserleichterung für wiederkehrende Abläufe. Checklisten sind ein Instrument zur Standardisierung von Prozessen.
CoachingBeim Coaching begleitet ein erfahrener Mitarbeiter (Coach) einen im Thema unerfahreneren Mitarbeiter mit dem Ziel des Erfahrungstransfers und ggf. Netzwerkaufbaus.
CommunitiesCommunities sind informelle, meist abteilungsübergreifende Gruppen mit gemeinsamem inhaltlichen Fokus. Sie können gezielt für Aufbau und Verbreitung neuen Wissens genutzt werden.
DatenbankenDatenbanken werden genutzt, um strukturierte Informationsmengen für Mitarbeiter schnell zugänglich zu machen. Einsatzzwecke, Umfänge, Tools und Technologien sind dabei vielfältig.
DebriefingsDebriefings oder Erfahrungssicherungsworkshops dienen der Reflektion von Projekten (o.ä.), um aus Fehlern zu lernen und gute Praktiken für Folgeprojekte nutzbar zu machen.
DiskussionsforenIn Diskussionsforen wird ein – meist problemorientierter – strukturierter Informationsaustausch auf elektronische Weise abgebildet.
DokumentvorlagenDokumentvorlagen sind ein Instrument zur Unterstützung der Standardisierung von Prozessabläufen und dienen der strukturierten Speicherung von Wissen und Informationen.
ErfahrungsgeschichtenErfahrungsgeschichten (engl. Learning Histories) sind in Erzählform aufbereitete Erfahrungen und dienen dem internen Erfahrungstransfer und der Teilung guter Praktiken.
ExpertenverzeichnisIn Expertenverzeichnissen (auch Gelbe Seiten) werden Kontaktinformationen und Kompetenzbeschreibungen von Mitarbeitern gesammelt, um schnell die richtigen Ansprechpartner zu finden.
FAQFrequently asked questions (FAQ) bieten schnelle Standardantworten auf häufig aufkommende Fragestellungen in Unternehmen.
GespraechstechnikenUnter Gesprächstechniken werden Methoden zusammengefasst, die beim persönlichen Wissenstransfer oder zu Problemlösungszwecken zwischen Mitarbeitern angewendet werden.
Graue BeraterstäbeGraue Beraterstäbe bestehen aus ehemaligen Mitarbeitern, die auch nach ihrer Pensionierung weiter beratend für das Unternehmen tätig sind. damit Ihr Wissen dem Unternehmen nutzbar bleibt. Besonders geeignet für Graue Beraterstäbe sind Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung und/ oder Betriebszugehörigkeit.
GroupwareGroupware unterstützt die Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen. Dazu gehören Anwendungen für die Organisation von eMails, Aufgaben, Terminen oder Kontakten.
HandbuchHandbücher enthalten standardisiertes Wissen zur Anwendung in der Organisation. Sie dienen der Wissenssicherung und als Nachschlagewerke.
IdeenmanagementUnter Ideenmanagement werden Ansätze zur Generierung neuen Wissens für verbesserte Abläufe oder Produktinnovationen verstanden.
Info CenterInfo Center sind Räume zur Unterstützung des informellen Austauschs und zur unternehmensweiten Verbreitung von Informationen (z.B. Kaffeeräume mit Informationswänden).
Information MappingBei der Information-Mapping-Technik handelt es sich um eine Methode zur Analyse, Gliederung und Darstellung von Informationen.
InformationsportalEin Informationsportal stellt Informationen aus unterschiedlichsten Quellen in einer einheitlichen Benutzeroberfläche zur Verfügung.
KommunikationsstrukturierungAnsätze der Kommunikationsstrukturierung sorgen für eine Verbesserung der Kommunikation durch Schaffung transparenter Regeln z.B. für Besprechungen, Berichtswesen oder eMails.
KompetenzmanagementKompetenzmanagement dient dazu strategisch relevante Kompetenzen zu identifizieren, deren Auf- und Ausbau zu unterstützen sowie Transparenz über vorhandene Kompetenzen herzustellen.
KreativitätstechnikKreativitätstechniken unterstützen Problemlösungsverfahren und die Generierung von Ideen und neuem Wissen.
LeitbildEin Leitbild bietet Orientierung für Mitarbeiter bzgl. Verhaltensweisen, Werten, Normen und Zielen des Unternehmens.
Management by Knowledge ObjectivesZur Verbesserung des Wissensmanagements bietet es sich an, die Wissensmanagement-Ziele auf die einzelnen Mitarbeiter herunter zu brechen und in individuelle Zielvereinbarungen zu überführen.
MessestandMessestände können durch den gezielten Austausch mit externen Akteuren zur Förderung des intellektuellen Kapitals genutzt werden.
Methode zur WissensbewahrungDie zumeist gesprächsorientierten Methoden zur Wissensbewahrung helfen, das Wissen ausscheidender Mitarbeiter für das Unternehmen zu sichern.
MethodenframeworkMethodenframeworks sind auf einander abgestimmte, unternehmensspezifische Methodensammlungen zur Erreichung der Unternehmensziele (z.B. Toyota Produktionssystem).
MikroartikelDer Mikroartikel ist eine Methode zur kurzen und prägnanten Dokumentation bspw. von Meetings.
Open SpaceOpen Space ist eine Methode zur Wissensgenerierung und -teilung in größeren Gruppen im Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Mitarbeiterversammlung).
OrganisationsanweisungenOrganisationsanweisungen sind verbindliche Regelungen für Prozesse innerhalb eines Unternehmens und standardisieren das Wissen über Abläufe.
PlanspielePlanspiele bilden reale Organisationsvorgänge in einem Spielsetting nach. Üblicherweise spielen mehrere Teilnehmer bzw. Gruppen gegeneinander oder kooperieren. Dabei wird der Zyklus von Informations-, Spiel- und Analysephase mehrmals durchgespielt, um systematisch Lerneffekte zu erzielen. Aus WM-Sicht interessant ist die Verbindung von erfahrungsorientiertem Lernen und kognitiver Abstraktion.
ProzessassistentProzessassistenten sind IT-Tools, die Prozesswissen transparent machen, indem sie bspw. eine Navigation durch die Prozesslandschaft erlauben und Dokumente bereitstellen und vernetzen.
QualifizierungsmaßnahmenUnter Qualifizierungsmaßnahmen fallen alle klassischen Instrumente (z.B. Schulungen) des Personalmanagements zum Auf- und Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen.
QualitätszirkelAls Lernwerkstatt oder Qualitätszirkel werden Arbeitsgruppen verstanden, die gemeinsam Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und für einen Best Practice Transfer im Unternehmen sorgen.
Raum ManagementRaum Management bedeutet die bewusste Gestaltung und Anordnung von Räumen im Unternehmen zur Unterstützung der Kommunikation und des Wissenstransfers.
SchnittstellenworkshopsSchnittstellenworkshops dienen der Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit und sorgen für Transparenz und Verständnis.
Selbsterklärende OrdnerstrukturDas Ziel einer „selbsterklärenden Ordnerstruktur“ besteht darin, Dateiablagen so zu standardisieren, dass sich Mitarbeiter schnell in ihnen zurecht finden.
SuchmaschinenSuchmaschinen für die unternehmensinterne Anwendung unterstützen das Finden relevanter Informationen im Datenbestand verschiedener Quellen des Unternehmens.
SzenariotechnikIn Szenario-Workshops werden in einem strukturierten Kommunikationsprozess Zukunfstmodelle erarbeitet. Die Gruppe besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Organisationsbereiche, die zunächst eine Leitfrage formulieren. Im nächsten Schritt werden Einflußfaktoren identifiziert und im Hinlick auf ihre zukünftige Entwicklung vernetzt. Das Ergebnis der Vernetzung sind Szenarios.
TeamarbeitTeamarbeit fördert den Wissenstransfer zwischen Mitarbeitern und kann als bewusstes Instrument zur Verteilung von relevantem Wissen genutzt werden.
UnternehmenszeitungEine Unternehmenszeitung dient der Vermittlung wichtiger Informationen an die Stakeholder des Unternehmens (Mitarbeiter, Kunden etc.). Dabei ist der Einsatz verschiedener Medien denkbar.
VisualisierungstechnikenVisualisierungstechniken dienen der Aufbereitung komplexer Informationen mit dem Ziel der Veranschaulichung und der einfachen Verteilung.
WikisWikis sind IT-Tools zur gemeinsamen Pflege von Informationen. In der Regel haben alle Mitarbeiter gleichberechtigt Zugriff und sind Autoren und Konsumenten gleichermaßen.
WissensbilanzDie Wissensbilanz ist ein strategisches Steuerungs- und Controlling-Instrument für das Management des intellektuellen Kapitals eines Unternehmens.
WissenslandkarteWissenslandkarten dienen der schnellen Erfassung zentraler Wissensgebiete eines bestimmten Themas oder eines Unternehmens (Bereiches) und sind meist grafisch umgesetzt.
WissensmanagerEin Wissensmanager ist eine Person im Unternehmen, dessen Aufgabe die Unterstützung des Wissensmanagements ist. Im Idealfall sehen sich alle Mitarbeiter als „Wissensmanager“.
WissensmarktDer Wissensmarkt ist eine Methode zur Vermittlung von Wissen und Informationen und kann in Rahmen von Veranstaltungen (z.B. Mitarbeiterversammlungen) eingesetzt werden.
WissenswörterbuchEin Wissenswörterbuch stellt die unternehmensspezifischen Bezeichnungen und/oder Fachbegriffe und deren Interpretation zusammen, um eine einheitliche Sprache zu erreichen.
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ProWis wurde als Projekt im Rahmen der Initiative: FIT für den Wissenswettbewerb vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert und vom Projektträger im DLR betreut. Das Projekt ist inzwischen abgeschlossen, die Ergebnisse bleiben als Ergebnistransfer online. Impressum und Datenschutzerklärung