Visualisierungstechnik

ProWis: Wissen - Prozesse - Management

Kurzbeschreibung: 

Generell dienen Visualisierungstechniken der Veranschaulichung und Vereinfachung von komplexen Inhalten oder Zusammenhängen (z.B. Prozessabläufen). Die Methode umfasst die optische Gestaltung und graphische Darstellung von Inhalten zum Zwecke ihrer Präsentation.

Ziele/Nutzen: 
  • Erweiterung und Ergänzung von Gesagtem
  • Erleichterung der Fassbarkeit und Verständlichkeit von Informationen durch deren Darstellung
  • Vereinfachung des Einstieges später hinzukommender Teilnehmer/Mitarbeiter
  • Förderung von Aufmerksamkeit und Interesse gegenüber Wissen
  • Förderung des Behaltens von Informationen
  • Ermöglichung des zielgerichteten Auffindens von Informationen
Wichtige Rahmenbedingungen und Voraussetzungen: 

Bei der Übertragung von Informationen behält der Mensch: 20% durch Hören, 30% durch Sehen, 50% durch Hören und Sehen, 70% worüber er selbst spricht und 90% von dem, was er selbst fühlt.

Beispiele für gebräuchliche Hilfsmittel: Overhead-Projektor, Flip-Chart, Pinnwand, Modell, Muster, Power Point, Mind Manager, Virtual-Reality-Tools

Beispiele für Instrumente der Visualisierung:

Instrumente Erläuterung
Skalen
  • Einschätzung einer Gruppe zu einem Sachverhalt
  • rasche globale Beurteilung
Koordinaten
  • Verknüpfungen verschiedener Faktoren mit einer Bewertung
  • Globaleinschätzungen zu zwei und mehr Sachverhalten
Listen
  • Ideensammlungen
  • Problemsammlungen
  • Tagesordnung
  • Tätigkeitskataloge
 Tabellen
  • Verknüpfungen verschiedener Faktoren oder Informationen
  • übersichtliche Anordnung verschiedenen Faktoren
"Bäume"
  • Kennzeichen von Über- und Unterordnungen
  • Übersicht von Verzweigungen
 Netz
  • Verdeutlichung von Schwerpunkten
  • Betonung von Schwerpunkten
  • Darstellung von Entfernungen 

Anwendungen: Standard 2D-/3D-Techniken, Geometrische Transformationen, Icon-basierte Visualisierungen, Pixel-Visualisierungen, Geschachtelte Visualisierungen, Virtuelle Realität, Mind Maps

Vorgehen: 

Regeln für die Darstellung von Grafiken

  • 1 Idee pro Grafik 
  • 7 Worte pro Zeile
  • 7 Zeilen pro Transparent
  • Folie im Querformat
  • Schlüsselworte statt Sätze
  • Wesentliches auf einen Blick 
  • Farben sparsam einsetzen
  • Groß- und Kleinschrift verwenden
  • Sparsam mit Hervorhebungen
  • 3 Elemente pro Grafik: Überschrift, Kernaussage, Fußnote mit Logo
Weiterführende Informationen: 

Ähnliche Methoden

  • Informationsvisualisierung
  • Organisationsanweisung
  • Prozessvisualisierung
  • Prozessmodellierung

Literatur / Links

Ansprechpartner

  • Fraunhofer IPK
  • Fraunhofer IFF
  • Fraunhofer Virtual Development and Training Centre VDTC: Mit modernsten Methoden lassen sich im VDTC maßgeschneiderte Lösungen bereits vor ihrer realen Entstehung visualisieren. Direkt an den Bedürfnissen des Auftraggebers orientiert, werden individuelle interaktive Simulationen beispielsweise für die virtuelle Produkt- und Prozessentwicklung erarbeitet. Komplexe Funktionen von technischen Produkten können getestet und auf diese Weise optimiert werden, bevor der erste Prototyp gebaut ist. Ohne jedes Risiko kann im virtuellen Raum experimentiert werden. Das VDTC bietet bemerkenswerte Möglichkeiten für das Training und die Schulung von Fachpersonal, z.B. durch die Kopplung realer Steuerungen an virtuelle Modelle. In einem speziellen Szenariokonzept werden Lerninhalte didaktisch aufbereitet und zusammen mit der virtuellen Abbildung der Modelle hinterlegt.

Leistungsangebot: Virtual, Augmented, Mixed Reality in der digitalen Prozesskette

  • Virtual Engineering für die Entwicklung von Produkten, Prozessen und Systemen
  • Methoden zur FEM-Berechnung
  • Virtuelle Fabriklayout- und Montageplanung
  • Qualifizierung sowie berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Marketing- und Vertriebsunterstützung
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